Sensomotorisches Training (Teil 2)

Nachdem wir im ersten Teil dieses Artikels näher darauf eingegangen sind was sensomotorisches Training bringt, möchten wir euch hier im zweiten Teil verschiedene Geräte vorstellen, mit denen man diese Art von Training durchführen kann.
Heutzutage gibt es schon eine recht große Auswahl an Geräten, mit denen bewusst Instabilität erzeugt werden kann um damit neue Reize an unsere Muskeln und unser zentrales Nervensystem zu senden. Ich möchte in der folgenden Auflistung nur die verschiedenen Kategorien nennen, da es natürlich immer mehrere Hersteller für das gleiche Produkt gibt:
Gymnastik bzw. Sitzbälle:
Jeder kennt diese Bälle sicherlich als Sitzalternative für das Büro oder für zu Hause. Mit ihnen kann man allerdings sehr viel mehr machen als nur darauf zu sitzen. Hier zwei kleine Beispiele:
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Wackelbretter:
Wackelbretter gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Größen. Meistens ist an der Unterseite eine Halbkugel (kippt in alle Richtungen) oder eine Leiste (kippt nur in 2 Richtungen) befestigt. Es gibt auch Produkte bei denen beide Methoden kombiniert sind und man sich so aussuchen kann wie man trainieren möchte.
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Schaumstoffe:

Um sensomotorisches Training auf Schaumstoffen durchführen zu können müssen diese so beschaffen sein, dass man sie zu einen mit dem eigenen Körpergewicht nicht komplett niederdrückt, sie zum anderen aber so viel nachgeben, dass sie keine feste Standfläche bieten.
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Luftgefüllte Kissen:
Diese Produkte werden vielfach auch als Sitzkissen verkauft, die unsere Muskulatur in der Hüfte und der Lendenwirbelsäule beim langen Sitzen im Büro aktivieren und kräftigen sollen. Man kann diese Produkte aber auch ganz anders verwenden, indem man sich einfach mal draufstellt anstatt sich draufzusetzen.
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Slackline:

Die Slackline wird zwar meistens eher als Trendsport- bzw. Funsportgerät angesehen, das schließt eine Funktion als Trainingsgerät für den ganzen Körper allerdings nicht aus. Wer schon einmal auf so einem Ding draufgestanden ist weiß, dass Ganzkörperstabilisation hier extrem groß geschrieben wird.
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Slingtrainer:
Unter Slingtraining werden Stabilisations- oder Kräftigungsübungen mithilfe von Seilen und Schlingen verstanden. Dabei verlagert man einen Großteil des Körpergewichtes auf die Seile, die man dann natürlich stabilisieren muss, damit man seine Position halten kann. Mittlerweile gibt es sogar schon Systeme, bei denen die beiden Seile nicht seperat fixiert sondern über eine Umlenkrolle verbunden sind, um noch mehr Instabilität zu erzeugen.
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Dies war wie schon erwähnt nur eine grobe Übersicht über die verschiedenen Kategorien an Geräten. Hersteller und Ausführungen existieren selbstverständlich wesentlich mehr.
Da sensomotorisches Training auf dem Prinzip der ständigen Instabilität beruht, darf es eigentlich nie vorkommen, dass eine Übung perfekt beherrscht wird. Das Ziel sollte eine ständige Herausforderung des Körpers sein. Erscheint einem also eine Übung oder ein Trainingsgerät als zu einfach, muss man den Schwierigkeitsgrad erhöhen.
Unter diesem Aspekt bietet es sich natürlich an nicht nur mit einem der oben genannten Geräte zu trainieren, sondern wenn möglich mit vielen verschiedenen. Es sind schließlich auch Übungen mit Gerätekombinationen möglich (z.B. Slingtraining unter Einbezug eines Gymnastikballes), die wiederum neue Herausforderungen stellen und den Schwierigkeitsgrad erhöhen.
Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt und demnach auch nicht den Herausforderungen.
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