Skateboard + Einkaufswagen = ?

Im Funsport-Bereich liegen derzeit sogenannte Caster-Boards voll im Trend. Das sind Boards, die eine Mischung aus Skateboard und Snakeboard darstellen, allerdings nur 2 statt 4 Rollen besitzen. Außerdem sind diese Rollen, ähnlich einem Einkaufswagen, frei beweglich und können sich in alle Richtungen drehen. Mit diesen Caster-Boards kann das Fahrverhalten von einem Snowboard in gewissem Maße auch auf Asphalt erlebt werden. Zusätzlich kann durch spezielle Hüft- und Beinbewegungen, die sich in einer geschlängelten Fahrlinie auswirken, Vortrieb erzeugt werden. Hier gibt es eine kleine Übersicht über Sportgeräte, die sich dieses Prinzip zu nutze machen.
Der Vorreiter dieser Caster-Boards war das sogenannte Waveboard. Es besteht aus 2 Fußplatten, die durch einen kurzen Torsionsstab verbunden sind, der eine geringfügige gegenläufige Drehung der Fußplatten um die Längsachse zulässt. Unter jeder Fußplatte ist je eine Rolle angebracht.
Eine andere Variante stellt das Alive-Board dar. Im Gegensatz zum Waveboard gibt es Modelle mit 4 Rädern an der Unterseite, und die beiden Plattformen für die Füße sind mit einem sehr fexiblen Stab verbunden. Dadurch können sie in alle Richtungen verdreht werden, was in einer wesentlich größeren Bewegungsfreiheit resultiert. Das “Board-Feeling” (also das Gefühl wirklich auf einem Brett zu stehen) geht dadurch allerdings ein wenig verloren.
Die extremste Variante stellen die Freeline-Skates dar. Dabei handelt es sich um zwei freie Plattformen mit je zwei Rollen an der Unterseite, welche hier allerdings fix befestigt sind. Da die beiden Fußteile nicht miteinander verunden sind, hat man bei dieser Variante natürlich die größte Bewegungsfreiheit, was eine Vielzahl an neuen Tricks ermöglicht.
Auch wenn es von außen vielleicht nicht so aussieht, so kann man mit all diesen Sportgeräten doch ein neues und sehr interessantes Fahrgefühl erleben. Die Fahrtechnik ist überall die selbe, und im Normalfall in kurzer Zeit erlernbar. Den einzigen Nachteil stellt die Fortbewegungsgeschwindigkeit dar. Diese hält sich schon im Flachen relativ in Grenzen, bergauf muss man zusehen dass man überhaupt noch in Bewegung bleibt. Für das “Herumcruisen” in der Stadt eignen sich also Skateboards bzw. Longboards noch immer wesentlich besser.
Zum Abschluss möchte ich noch anmerken, dass ich persönlich den Verkaufspreis dieser Sportgeräte äußerst übertrieben finde. All diese Caster-Boards sind fast ausschließlich aus Plastik gefertigt, was einen Verkaufspreis von manchmal über 100€ absolut nicht rechtfertigt.
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Sonntag, 15. November 2009 1:22
[...] Eine kleine Übersicht über die verschiedenen Angebote sogenannter Caster-Boards und die Unterschiede in deren Aufbau.Read More… [...]
Mittwoch, 2. Dezember 2009 15:47
Hey Leute,
bin vor kurzem auf dieses Video gestoßen und fand es recht ansprechend…
http://bit.ly/5Lk5MP
was haltet ihr davon?
Mittwoch, 2. Dezember 2009 20:11
Hachja, Hockern hab ich schonmal vor einiger Zeit irgendwo gelesen. Ist artistisch und koordinativ sicher anspruchsvoll, wenn man es richtig betreibt (drauf herumrollen, Gleichgewicht halten usw.) … mich persönlich spricht es aber nicht so an weil mir die Sache einfach zu statisch ist.
Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Montag, 8. März 2010 16:02
[...] Köpfe haben sich nämlich ein neues Spielzeug für das Waveboard einfallen lassen: [...]