Robben der Erlöser

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Für viele war es ja wie die Wiedergeburt des Phönix, der sich plötzlich jung aus seiner eigenen Asche erhebt, als der FC Bayern 3:0 gegen den VfL Wolfsburg gewonnen hat.  Der “Erlöser” für die Bayern war ihr Neuzugang Arjen Robben, der mit zwei Toren innerhalb von zwölf Minuten seinen sehr sehenswerten Einstand gab. Meiner Meinung nach ist Robben aber gar nicht wirklich der Erlöser vom FC Bayern, sondern der von Franck Ribery.

Ribery hatte es ja in seiner Zeit bei den Bayern nie so richtig leicht. Durch seinen Status als Star-Spieler lastete ein Großteil der Erwartungen immer auf seinen Schultern, und wenn diese (von der ganzen Mannschaft) nicht erfüllt wurden, dann musste er auch einen Großteil des Tadels einstecken. Dass nämlich auch Star-Spieler wie Ribery nicht immer nur gute Tage haben (sondern hauptsächlich normale und manchmal auch schlechte), will man als Fan ja nicht so richtig wahrhaben.

Am Spielfeld war es vermutlich auch nicht immer leicht für Ribery, da ihm auch hier sein Ruf das Leben oft sehr schwer gemacht hat. Der Gegner weiß ja in der Regel über die unterschiedlichen Qualitäten der Spieler bescheid, wodurch man auf Leute wie Franck Ribery eben immer zwei Leute ansetzt, um ihren Aktionsradius möglichst einzuschränken. Geht von allen anderen Spielern dann so wenig Gefahr aus, dass dieses Konzept über 90 Minuten durchgezogen werden kann, ist es auch für einen Star-Spieler fast unmöglich großartig was auszurichten.

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In beiden Bereichen, also am Spielfeld genau so wie außerhalb, brachte Arjen Robben jetzt eine deutliche Entlastung für Ribery. Jetzt ist er nicht mehr alleine der heil- und torbringende Messias, wodurch sich die Verantwortung wieder mehr auf die andere Mannschaft verteilt. Am Spielfeld kann man sich jetzt nicht mehr nur hauptsächlich auf Ribery konzentrieren, wodurch mehr Platz für seine spielerische Genialität entsteht und er sich wesentlich besser entfalten kann.

Es ist also nicht Robben der die Leistungsbarrieren des FC Bayern gesprengt hat, sondern vielmehr die (psychische und spielerische) Entlastung des Franck Ribery. Insofern darf der späte Einkauf des niederländischen Stars durchaus als Geniestreich betitelt werden.

Hier gibts nochmal die Highlights des Spiels:


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Autor: doxidox
Datum: Mittwoch, 2. September 2009 15:17
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Ein Kommentar

  1. 1

    Es war ein Traum – aber jeder Traum hat einmal ein Ende. Ich hoffe nur das Robben vov Verletzungen verschont bleibt und hoffe der Traum geht am Samstag gegen Dortmund weiter

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