Wenn Stars beleidigt sind – die Bayern in der Hand von Ribery
Der Bundesliga-Auftakt war für Bayern-Fans nach drei Runden noch nie so frustrierend wie in dieser Saison – ok, die Statistiker meinen, dass die Situation vor mehr als 40 Jahren schon mal ähnlich war: gerade mal 2 Pünktchen aus drei Spielen befördern die Startruppe aus München in den Tabellen-Keller.
Frank Ribery leidet an einer Zerrung – für mich stellt sich die Frage, ob wirklich nur seine Adduktoren gezerrt sind, oder auch etwas seine Motivation sich für die Bayern nach den gescheiterten Transfer-Anläufen Richtung Real Madrid weiterhin ins Zeug zu legen. Mir scheint es als wolle er der Vereinsführung zeigen, was die Mannschaft ohne ihn zustande bringt – nämlich recht wenig. Man verliert aktuell sogar blamabel gegen den Aufsteiger Mainz.
Irgendwann wird die physische (oder auch die psychische) Zerrung des Herrn Ribery wieder ausgeheilt sein und er wird die Münchner wieder auf die Siegerstrasse bringen. Und das wird seinen Marktwert nochmals enorm pushen, denn dann ist klar dokumentiert, was ein Spieler seines Kalibers wert ist. Ob das 30, 50 oder 70 Millionen Euro sind, das sei dahingestellt – aber eines ist klar: Die Motivation eines Mannes vom Kaliber Ribery kann für einen Großklub wie Bayern München den Daumen nach oben oder auch nach unten bedeuten. Das sollten sich die Herren Rummenigge und Hoeneß hinter die Ohren schreiben und vielleicht beim nächsten Transfer-Poker berücksichtigen.
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Montag, 24. August 2009 13:35
Leider sieht es momentan wohl wirklich so aus, dass der FC Bayern abhängig von seinem Superstar ist. Wenn er sich endlich auch wieder zu 100% mit dem FCB identifiziert, dann sieht die Tabelle bald wieder anders aus.