SPORTBLOG.CC Reihe – Sportarten für die sich keiner interessiert (04: Flag Football)

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American Football erfreut sich seit einiger Zeit auch in Europa großem Interesse, weshalb vielleicht der eine oder andere die ganze Sache auch schon mal selbst ausprobieren wollte. Für viele ist aber sicherlich der vom Spiel vorausgesetzte Körperkontakt mit dem Gegner ein Grund, warum man es noch nicht getan oder gleich mal wieder gelassen hat. Für alle diejenigen gibt es aber eine Alternative, nämlich Flag Football. Das unterscheidet sich vom Spielprinzip kaum von normalem Football, einzig die sogenannten “Tackles” fallen weg. Stattdessen wird ein Gegenspieler gestoppt, indem man ihm eine seiner Flaggen klaut.

Die Grundregeln entsprechen wie oben schon erwähnt denen des American Football, es wurden aber einige Flag-Regeln hinzugefügt. Die wichtigsten sind:

  • Statt eines Tackle muss die Flagge des Ballträgers gezogen werden. Der Spielzug ist dort beendet, wo der Verteidiger die Flagge gezogen hat.
  • Die eigene Flagge darf nicht mit Ball oder Hand verteidigt werden. (Flag Guarding)
  • Der Kontakt beim Blocken wird eingeschränkt (9on9 & 7on7) bzw. verboten (5on5).
  • Der Ball wird grundsätzlich mit der ersten Bodenberührung zum Dead Ball und das Spiel wird unterbrochen (Fumble, Punt- und Kickoff Return).

Quelle: Wikipedia (lizzard81)Wie aus den Regeln ersichtlich gibt es zwei verschiedene Varianten von Flag Football. Eine bei der Körperkontakt eingeschränkt erlaubt ist (Blocken im Bereich des Oberkörpers), und eine ohne Körperkontakt. Grundelement ist in beiden Fällen aber das Ziehen der Flaggen.

Die Spielfeldgröße ist je nach Anzahl der Spieler angepasst und geht von NFL-Normalgröße (120 Yards lang, 53 1/3 Yards breit) bis zu etwa einem Drittel des Originalfeldes.

Durch die oben genannten Unterschiede zum American Football kommen dem Lauf- und Passspiel eine sehr große Bedeutung zu, da eine Überlegenheit in Kraft und Körpermasse an einem Gegner ja gar nicht angewendet werden können. Aus diesem Grund ist Flag Football auch schon im Kindesalter eine gute Alternative zu den bekannten Spielen (Fußball, Basketball, Handball usw.).

Wer also schon immer mal wissen wollte wie es sich anfühlt einen Touchdown zu erlaufen, dem steht eigentlich nichts mehr im Wege, denn es gibt schon eine ganze Menge Vereine in Deutschland und Österreich bei denen man sich voll austoben kann. Für alle wettkampfmotivierten Leute werden natürlich auch Meisterschaften im Freien und in der Halle ausgetragen.

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Autor: doxidox
Datum: Samstag, 25. April 2009 22:40
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2 Kommentare

  1. 1

    Sehr schöner Bericht über Flag-Football, was leider oft genug nur belächelt wird.
    Gruß.

  2. 2

    Dem ganzen kann ich nur beipflichten.
    Bereits gemachte Erfahrungen besagen, dass es den Leuten wirklich Spass macht und durchaus auch in der Schule möglich ist.
    Für die Kids – aber auch Erwachsene – hat Flag Football einen mal etwas anderen Bewegungsablauf, als die bisher gewohnten!,-)

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